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Hintergrund des Projekts

Die Ostafrikanische Rohölpipeline (EACOP) ist eine 1,443 Kilometer lange, isolierte 24-Zoll-Rohölexportpipeline, die Rohöl aus der Region des Albertsees in Uganda zum Hafen von Tanga in Tansania transportiert. Das Projekt wird vom EACOP-Konsortium betrieben, dem TotalEnergies, die Tanzania Petroleum Development Corporation (TPDC), die Uganda National Oil Company (UNOC) und die China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) angehören.

 

Die Herausforderung: Risiken der traditionellen Rohrhandhabung

Im Pufferlager in Dar es Salaam mussten große Mengen an Rohrleitungen sicher und effizient von ankommenden Schiffen entladen, gelagert und später für den Weitertransport zur 600 Kilometer landeinwärts gelegenen Beschichtungsfabrik wieder verladen werden.. Bei herkömmlichen Methoden, die auf konventionellen Rohrhaken, Anschlagmitteln und Führungsseilen basierten, waren die Arbeiter erheblichen Gefahren ausgesetzt, darunter das Arbeiten direkt in der Gefahrenzone, starke körperliche Belastung und die ständige Anwesenheit mehrerer Personen in der Gefahrenzone.

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Die Lösung: Vlentec-Vakuumheber in Kombination mit Roborigger-Technologie

Um diese Risiken zu eliminieren, implementierte das Team eine vollautomatische Lösung durch die Kombination von Vlentec-Vakuumhebern mit der Roborigger-Technologie. Drei Vlentec-Vakuumheber wurden eingesetzt, um die Rohre ohne Haken sicher zu greifen, während der Roborigger die von einem rotierenden Ventilator erzeugten Zentrifugalkräfte nutzte, um die Rohrausrichtung präzise zu steuern. Dieser Ansatz machte manuelle Führungsleinen, Anschlagmittel sowie das Ein- und Aushängen überflüssig und reduzierte das Unfallrisiko erheblich.

Dadurch konnte jedes Kranteam auf nur zwei Personen reduziert werden: einen Kranführer und einen Einweiser. Das System ermöglichte zudem das Stapeln von Rohren in außergewöhnlichen Höhen, wobei die Stapel Spitzenhöhen von über acht Metern erreichten – und das alles ohne dass Personal in der Höhe arbeiten musste.

Projektumfang und technische Spezifikationen

Im Verlauf der Operation wurden rund 65,000 Rohrverbindungen auf 18 Schiffen im Pufferlager umgeschlagen. Die Rohre hatten einen Außendurchmesser von 24 Zoll (ca. 610 mm) und waren mit Fusion Bonded Epoxy (FBE) beschichtet. Die Wandstärken variierten zwischen 10.54 mm (2.8 Tonnen) und 23.83 mm (6.2 Tonnen), wobei 99 Prozent der Rohre die dünnste Wandstärke von 10.54 mm aufwiesen. Das Heben erfolgte mit drei XCMG 100A Gittermast-Raupenkranen mit jeweils einer Tragfähigkeit von 100 Tonnen. Die Krane waren mit einem 34 Meter langen Ausleger, einem 35 Tonnen schweren Hakenblock und 34 Tonnen Gegengewicht ausgestattet. Die Entladezeiten der Lkw-Anhänger betrugen je nach Kranführer durchschnittlich 15 bis 20 Minuten.

Ergebnisse: Meilensteine ​​in puncto Sicherheit und Effizienz

Das Ergebnis war bemerkenswert. Der Standort in Dar es Salaam erlangte schnell Anerkennung als sicherster und effizientester Standort des gesamten EACOP-Projekts und erhielt sogar Lob von der Geschäftsleitung. Während der gesamten Projektlaufzeit wurden keine Arbeitsunfälle mit Ausfallzeiten verzeichnet.

Die Kombination aus Vakuumhebern und Roborigger erwies sich als deutlich überlegen gegenüber herkömmlichen Hakenmethoden. Das freihändige Arbeiten eliminierte die Gefährdung durch Schusswaffen, reduzierte die Anzahl der Personen im Arbeitsbereich erheblich, beugte körperlicher Erschöpfung vor und verringerte die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler. Das Vakuumheben erwies sich als die eindeutige Wahl für Rohrhandhabungsarbeiten und bietet unübertroffene Sicherheit und eine deutlich verbesserte Effizienz.

Innovation statt Konventionen

Laut Projektteam waren die Vlentec-Maschinen herausragend: extrem robust, wartungsfreundlich, benutzerfreundlich und außergewöhnlich gut konstruiert. Ohne diese Geräte wäre das Projekt wahrscheinlich in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Das Unternehmen entschied sich bewusst für moderne Technologie anstatt für altbewährte Verfahren. Anfangs galt dieser Ansatz als etwas unkonventionell, und nur wenige glaubten an seinen Erfolg, doch die Ergebnisse widerlegten die Skeptiker.

Die Unterstützung von Vlentec war maßgeblich für den Erfolg. Alle Probleme wurden umgehend per Telefon oder WhatsApp behoben, mit schnellen Diagnosen und Lösungen. Die integrierten Sicherheitsfunktionen, Redundanzsysteme und die hohe Verarbeitungsqualität beeindruckten das Team, während die einfache Bedienung und Wartung für die dauerhaft hohe Leistung unerlässlich waren. Letztendlich war diese Kombination aus Vlentec-Vakuumhebern und Roborigger ein entscheidender Faktor dafür, dass das Team als leistungsstärkster Auftragnehmer des Projekts in Bezug auf Sicherheit und betriebliche Effizienz ausgezeichnet wurde.

Foto von Brendan Boelema, CEO von Vlentec und Ingenieur für Vakuumaufzüge

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Brendan Boelema, CEO & Inhaber

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